Nach dem eher mässigen Auftakt von Peter und mir im Frühjahr, ließ es mir keine Ruhe und ich wollte endlich wissen was der Sumbar See in Kroatien nähe Karlovac wirklich drauf hat. Einfach mal die Chance nutzen auf der italienischen Uferseite des Sees zu angeln und sich keine Gedanken darüber machen zu müssen, dass der Karpfen kurz nach dem Anbiss schon in der nächstgelegenen Struktur steckt, wie es die Straßenseite in Form von versunkenen Bäumen, Sträuchern und versunkenen Schilfgürteln reichlich aufweist. So nutze ich die Gelegenheit unseres letzten Eventaufenthalts in Kroatien um mir den Platz mit der Nummer 26 am Lake Sumbar zu sichern. Jetzt fehlte mir zu meinem gelungenen Privat-Angeltrip nur mehr der passende Angelpartner und da ich meinen Kumpel Thomas schon mehrmals versprochen habe mit ihm eine mehrtätige Karpfensession zu starten, war auch diese Frage im Handumdrehen gelöst.
Nach unserer vierstündigen Anreise zum Lake Sumbar lösten wir unsere Angellizenzen (Lizenzgebühr pro Tag ca. €17,00) in der am See befindlichen Vereinshütte. So hatten wir sämtliche förmliche Angelegenheiten hinter uns gebracht und unserem erfolgreichen Angelwochenende stand nichts mehr im Weg.
Auf unserem Angelplatz angelangt, bauten wir unser Equipment schnellst möglich auf um auf die ständig wechselnden Wetterbedingungen an diesem Wochenende vorbereitet zu sein.
Ich legte unsere Strategie auf Wettkampfniveau aus, um den Eventbedingungenen möglichst nahe zu kommen und so vielleicht die eine oder andere hilfreiche Erfahrung für die nächsten Bewerbe zu sammeln. Bevor wir unsere Ruten ausbrachten eruierten wir die genau Untergrundbeschaffenheit mithilfe der Marker-Rute. Als wir die nach unserer Meinung optimalen Spods gefunden hatten, ...
dauerte es nicht lange und unsere Strategie trug ihre ersten Früchte.
Thomas konnte auf der kurzen Distanz einige schöne Graskarpfen landen.
Auf den sicheren Umgang mit den gefangenen Fischen legten wir besonderen Wert.
Ein weiterer kapitaler Schuppenkarpfen kurz vor Sonnenuntergang.

Unsere weiteste Wurfdistanz lag auf ca. 125 Meter, wo wir mit unseren Montagen direkt auf der alten Baggerstraße lagen. Dieser Spod brachte die meisten Bisse untertags.
Der ein oder andere schöne Beifang war auch sein Porträtfoto wert.
Dieser Prachtkerl mit 19,80 Kilogramm war der schwerste Karpfen bei diesem Wochenendtrip.
"Bye, Bye ... mein Dicker!" Wir sehen uns wieder wenn du die 20+ Grenze überschritten hast ;-)
Vor dem ein oder anderen "Failed Hooked" blieben auch wir nicht verschont.
Hierbei verloren wir einen kapitalen Amur kurz vor dem Kescher.
Bei diesem Trainingslauf führten wir eine genaue Fangstatistik um vielleicht so einen Rückschluß auf die Beisszeiten der Karpfen zu ziehen und um zu sehen wie die Fische auf unsere Futterkampagnen reagieren.
Alles in Allem kann ich behaupten, dass ich mit meinem Kumpel Thomas ein respektables Ergebnis erzielt habe, welches sich auch bei jedem Event herzeigen lässt: In rund 50 Stunden knappe 180 Kilogramm.
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Datum
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Uhrzeit
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Beschreibung
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Gewicht (Gramm)
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29.05.2009
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11:10
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Spiegelkarpfen
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6600
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29.05.2009
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13:20
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Schuppenkarpfen
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6200
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29.05.2009
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15:50
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Spiegelkarpfen
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13570
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29.05.2009
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16:05
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Schuppenkarpfen
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17500
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29.05.2009
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18:45
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Schuppenkarpfen
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12300
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29.05.2009
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20:55
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Schuppenkarpfen
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8000
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30.05.2009
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13:45
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Amur
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12600
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30.05.2009
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14:50
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Spiegelkarpfen
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4400
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30.05.2009
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15:00
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Amur
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12000
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30.05.2009
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18:30
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Schuppenkarpfen
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6100
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30.05.2009
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19:20
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Spiegelkarpfen
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5100
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31.05.2009
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08:05
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Spiegelkarpfen
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12000
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31.05.2009
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09:10
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Amur
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7500
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31.05.2009
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11:20
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Spiegelkarpfen
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18300
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31.05.2009
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12:10
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Schuppenkarpfen
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12700
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31.05.2009
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13:50
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Spiegelkarpfen
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9600
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31.05.2009
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15:30
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Spiegelkarpfen
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15100
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31.05.2009
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-
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Gesamtgewicht
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179 570
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07.08.2009 Christoph