Bereits drei Jahre ist es her, dass Peter und ich am Lake Caspe in Spanien waren, damals bestritten wir Ende April 2007 die "Weltmeisterschaft im Schwarzbarschangeln der F.I.P.S.ed". Die Bedingungen waren damals alles andere als optimal, wir hatten mit starken Regenfällen, einem raschen Kälteeinbruch und Hochwasser zu tun. All diese Faktoren waren mitausschlaggebend dafür, dass wir ohne einen Schwarzbarsch heimfahren mussten. Trotz unserer damaligen Niederlage faszinierte mich dieses Gewässer mit seiner unglaublichen Vielfalt und Beschaffenheit, worauf Peter und ich entschlossen, dem Lake Caspe eine zweite Chance zu geben. Mein Kumpel Sergio war so nett, uns sein Bass-Boat und seine Erfahrungen für eine Woche zur Verfügung zu stellen. So stand unserem erneuten Caspe-Trip nichts mehr im Wege.
Eine Woche vor unserer Ankunft herrschten jedoch starke Regenfälle in ganz Spanien, wodurch der Stausee wie bereits 2007 randvoll mit Wasser war. Eine Situation die das Schwarzbarschangeln um ein Vielfaches erschwerte, da die klassischen Outstanding-Spods für die Barsche uninteressant wurden uns sie sich lieber in das überschwemmte Dickicht zurück zogen. Und ein jeder von euch kann sich vorstellen, dass es leichter ist einen Schwarzbarsch an einem einsam im Freiwasser stehenden Baumstamm zu überlisten, als ihn aus einem versunkenen Strauch heraus zu zuppeln. Trotzallem hatten wir aus unseren Fehlern der Vergangenheit gelernt und wir stellten unsere Technik auf kleine Swimbaits, Topwater-Baits und Finesse-Jigs um. Hierbei erwieß sich der Oberflächenköder "Radscale" von der Firma DEPS als wahrer Killer. Durch seinen aggressiven Sound konnten wir die Barsche aus ihrem Unterschlupf locken und zum Anbiss überreden. Barsche auf Sicht warfen wir hingegen mit Jigs bzw. mit kleinen Swimbaits an, wenn sie ihre Elevins beschützt haben. Als beste Fangzeit erwießen sich die späten Nachmittagsstunden und ein leichter Wind, wodurch uns die Barsche nicht so leicht sehen konnten.
So enttäuschend unser erster Besuch am Lake Caspe auch war, um so besser war unser Zweiter. Neben etlichen schönen und kampfstarken Schwarzbarschen, konnten wir auch einen 50-up Bass überlisten. Ein mehr als gelungener Trip und sicher nicht mein Letzter!

Sergio`s Skeeter Boat mit einem 100 PS Yamaha Außenborder.

Unseren erneuten Spanien Trip starteten wir am Lake Fayòn.

Meine ersten Würfe machte ich mit einem Basstrix SJB 3,5" auf einen 5,0g Jig-Kopf und kurz darauf hatte ich einen heftigen Biss. Leider zu heftig für einen Bass!

Dieser spanische Mudfish war ein netter Start, aber nicht Grund, warum wir hier waren.

Peter landete kurz darauf den ersten Bass unseres Trips.

HEAVY COVER FISHING!
Sergio und ich bei der Suche nach meinem gehakten Bass im heftigsten Dickicht.

Aber es hat sich gelohnt.


Peter mit einem kapitalen Ebro-Zander.
Jedoch können die Burschen zum lästigen Beifang beim Schwarzbarschangeln werden.

Sergio beim Slippen unseres Bootes.

Unser Appartment mit einer einmaligen Aussicht am Lake Caspe und ...

eine große Terasse, um nach einem harten Angeltag bei einem kühlen Bierchen abzuschalten.


Einer der wohl bekanntesten Spods am Lake Fayòn.
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