Der heutige Tag begann für uns bereits um 05.30 Uhr, da wir eine Anfahrt von zwei Stunden nach Bloemhof hatten, wo auch die Eröffnung stattfinden sollte. Unser Frühstück bekamen wir im Bus, welches sich aus einen Johurtdrink, einen Apfelsaft und zwei Fleischbällchen zusammensetzte. Den Joghurtdrink und den Apfelsaft verstehe ich ja noch, aber die beiden Fleischbällchen ... vielleicht doch etwas zu heftig. In Bloemhof wurden wir bereits von einer jubelden Menschemenge erwartet. Bei so einem lautstarken Empfang stellte sich einem schon die Gänsehaut auf. Die einzelnen Nationen wurden in einer langen Schlange aufgereiht und machten sich dann durch die Stadt Bloemhof auf den Weg ins Kolosseum ...
Bereits bei unserer Ankunft in Bloemhof waren sämtliche Flaggen aller teilnehmenden Nationen gehisst.
Die Parade führte direkt auf der Hauptstraße, welche für dieses Event gesperrt wurde, durch die Stadt.
Die wohl am größten angelegte Eröffnung, die ich je erlebt habe.
Ab und zu hat das "A" in Austria auch seine Vorteile. Wir führten die Parade an.
Hinter uns die restlichen 14 teilnehmenden Nationen, welche sich aus den Ländern:
Südafrika, Bosnien Hertzegovina, Bulgarien, Kroatien, England, Frankreich, Italien, Macedonien, Namibia, Portugal, Rumänien, Russland, Serbien und Ukraine zusammensetzt.
Vor und hinter uns zog eine gewaltige Menschenmenge mit uns, welche durch eine Blaskapelle begleitet wurde.
Trotz all dem ganzen Jubel und dem Feiern bei diesem Einzug in das Kolloseum stand die Veranstaltung stets unter den Augen der regionalen Polizei, welche die Nationen für diversen Ausschreitungen schützen sollten.
Im Kolloseum angekommen, erwartet uns bereits eine gewaltige Zuschauermenge auf den Tribünen.
Nachdem sich alle Nationen im Kolloseum eigefunden haben, wurden uns einige beeindruckende Tanzeinlagen durch die regionalen Schulen dargeboten.
Anschließend wurden wir von den Organisator herzlich willkommen geheißen und ein paar einleitende Worte gesprochen.
Da diese Eröffnung auch unter einer Anti-Aids Kampanie lief, sprach der Vorsitzende der Anti-Aids Organisationen einige dankende Worten über den Frieden, die Liebe und Saver Sex.
Nachfolgend wurden sämtliche Delegierte und Kapitäne aller fünfzehn Nationen auf die Tripüne gerufen, wobei die Nationalhymnen abgespielt wurden.
Bei der Ansprache der südafrikanischen Ministerin kam es zu den ersten Ausschreitungen durch die Zuschauer, welche jedoch durch die anwesende Polizei binnen Kürze unterdrückt wurde.
Nach dieser ersten Aktioneinlage wurde die Teilnehmer der 10 offiziellen Weltmeisterschaft im Karpfenangeln zum Dinner gebeten, ...
welches durch den Zusammenbruch des Zeltes kurzzeitig unterbrochen wurde. Zum Glück gingen bei dem Umfallen des Stehers nur ein paar Gläser und Teller zu Bruch.
Nach Beendigung des Dinners machten sich die Teams auf den Weg zum Bloemhof Dam, wo die Meisterschaft stattfinden sollte. Bei den Hinweg sahen wir die ersten afrikanischen Wildtiere. Leider bekamen wir nur diesen Springbock scharf auf ein Foto. Jedoch hoffe ich, dass wir Euch bei unserer morgigen Safaritour weitere Fotos liefern können.
Der Bloemhof Dam befindet sich in Südafrikas größten Naturschutzgebiet, welches rundum eingezäunt ist. Wie bereits bei der Eröffnung geleiteten uns auch auf unseren restlichen Weg stets drei Streifenwagen der örtlichen Polizei.
Der erste Kontakt mit der Wettkampfstrecke ...
die gewaltige Wasserfläche wirkte beinahe unüberschaubar ...
jedoch konnten wir nach kürzester Zeit die ersten springenden Fische sichten.
Vorort wurden die teilnehmenden Teams durch den Organisator dieses World Championship, in die ersten Grundsätze dieses Gewässers eingewiesen. Zum Beispiel den empfohlenen Aufbau der Zelte, bezogen auf die Windrichtung und die aggressivste Sonneneinstrahlung.
Unser diesjähriges Nationalteam "CARP TEAM AUSTRIA" (von links nach rechts) :
Andreas Nowak, Harald Böheim, Karin Tuczai, Christoph Tuczai, Peter Tuczai, Thomas Fiedler und Franz Pacejka.
Meine Wenigkeit nutzte die Anwesenheit aller Teams, um mit den Kapitain des südafrikanischen Nationalteams John Deardon einige lokale Gegebenheiten ausfindig zu machen.
An dieser Stelle möchten wir uns bei den South African Police Deparment bedanken, welche uns auf unseren Weg begleitet haben und unsere Sicherheit gewährleisteten. Es wurde zum Beispiel jede Kreuzung auf unserer Fahrt durch einen Streifenwagen gesperrt und so fuhren wir einfach über rote Ampeln hinweg.
21.10.2008 Christoph