Karpfenweltmeisterschaft 2008 die Anreise

Endlich war es soweit. Der Tag, an dem es hieß, ab nach Südafrika war gekommen. Ab sofort würde sich weisen, ob sich die ganzen Vorbereitungen bezahlt machen würden. Die diesjährige offizielle Weltmeisterschaft der F.I.P.S.ed führt uns im Jahr 2008 in ein fernes Land, in welchem wir so gut wie keine Vorinformationen haben. Das Einzige, was uns bekannt ist, dass uns eine Unmenge an Fischen erwartet  und dass wir mit einem Spektakel der Superlative rechnen können. Diesesmal wird unserem Nationalteam nicht nur angeltechnisch alles abverlangt, sondern es muß auch den gewaltigen Hitzen bis zu 40°C trotzen und die Unmengen von Fischen auf eine Berwerbsdauer von 72 Stunden trotzen. Wir können gespannt sein, was die afrikanische Natur für uns bereit hält.

 Unseren Trip starteten wir am Sonntag vom Schwechater Flughafen aus und unser erster Weg sollte uns nach Kairo in Ägypten führen. Wir hatten eine Flugzeit von viereinhalb Stunden vor uns.

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Bei den Unmengen an Übergebäck hatten wir Glück das uns die Fluglinie entgegenkam und uns einen Bonus von 10 Kilogramm pro Person über dem normalen Check-In Gebäck gewährte.

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Am Sonntag um 19.00 Uhr landeten wir am International Airport in Kairo.

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Die Wartezeit von fünf Stunden überbrückten wir am International Airport mit einer kleinen Transittour durch Kairo.

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Da fühlt man sich an die dreißig Jahre zurück versetzt - ein alter Fiat 127. Das Neueste an diesem Gefährt ist das Taxi-Leuchtschild und der aufgeschweißte Kängurufänger.

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Leider konnten wir bei der Rundfahrt nicht viel erkennen und die Qualität der Nachtfotos fiel eher mässig aus.

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Ein Mc-Donalds unter Palmen :)

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Eine neuangelegte Hotelanlage im Altägyptischen Stil. Leider erkennt man hier nicht viel.

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Das Einzige was irgendwie alt und ägyptisch aussah, war dieser brüchige Torbogen kurz vor dem Flughafen.

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Bevor wir jedoch zum International Airport zurück fuhren, wurden wir von der Fluglinie in einen traditionellen ägyptischen Lokal zum Abendessen eingeladen. Dort zogen sich so viele Leute eine Riesenbong rein ,dass man alleine durch die Anwesenheit schon High wurde.

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Unsere zuerst vermutete Vorspeise, welche sich dann aber als Dip für die Kotlett herausstellte, schmeckte aber trotzdem noch immer wie ein alter Socken.

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Das Kalbfleisch hingegen war äusserst delikat, jedoch der Zimtreis war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig.

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Nach acht Stunden Flugzeit landeten wir am Airport in Johannesburg. Dieser Flug war um einiges angenehmer als der Flug von Wien nach Kairo, da das Flugzeug um einiges größer war und man es sich doch gemütlich machen konnte. Auf den ersten Blick hat auch unser Tackle die Reise gut überstanden, aber die Gewissheit wird sich erst im Wettkampf weisen.

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Die einzelnen Nationen wurden von der Sport Angling Federation of South Africa herzlichst empfangen und auch sofort unterstützt.

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Die einzelnen Teams wurden von einen Blitzlicht- und Videoaufnahmen Schwall überflutet.

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Bei unserem Teamfoto war leider nur die Hälfte unserer Mannschaft vertreten, weil bei einigen die Raucherlunge schon zu sehr aufschrie.

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Der Empfang der einzelnen Nationen und der anschließende Transport vom Airport in Johannesburg nach Pochefstroom, wo unsere Unterkünfte sind, mehr als problemlos.

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Der Weg von Johannesburg zu unserer Hotelanlage nahm gute zwei Stunden in Anspruch und legten wir einen kurzen Zwischenstop bei einem südafrikanischen Pub ein.

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Bei einen klassischen Pub darf ein kühles Blondes nicht fehlen ;)

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Landschaftlich erwartet einen in Südafrika eine Vielfalt an Eindrücken:

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einerseits die Nobelviertel, welche von meterhohen Zäunen umringt sind

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und andererseits die Slums, bei welchem einen die reine Armut erwartet.

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Und zwischen den sozialen Schichten erwartet einen die "Pampa".

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Die ersten Wildtiere Südafrikas die wir zu sehen bekamen: "ein paar eingedürrte Rinder". Ich hoffe das wir bei unserer Afrikatour doch noch einen Löwen, Elefanten oder irgendein anderes afrikanisches Wildtier vor die Linse bekommen.

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Nach dem alle Nationen im Hotel eingecheckt haben, erwartet sie im Hotelsaal ein Willkommensessen.

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Wenn es ums Essen geht ist unser Carp Team Austria stets komplett :)

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Ein Bufffet, welches für jeden Geschmacken etwas bereit hielt.

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Die Teams wurden von Eric Kirchenbrand (Organisator of the 2008 World Carp Angling Championship) begrüßt und in das fortlaufende Programm eingewiesen.

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Den Abend ließen wir dann gemütlich bei einer Flasche Rotwein ausklingen und morgen startet unsere Tour wieder um 05.30 Uhr....einen schönen Abend noch an Euch alle....herzliche Grüße aus South Africa!

20.10.2008 Christoph