In Tag zwei und drei starteten wir mit Capt. Yoan Alvarez, wobei uns ab diesem Tag unser Kumpel Günter begleitete. Er konnte sich diesen Angeltrip nach den vorabendlichen Erzählungen von Peter und mir nicht entgehen lassen. Im Vergleich zu gestern war es um einiges wärmer, wodurch die Schwarzbarsche nicht mehr im tiefen Gras sondern im seichten Schilfgürtel standen. Somit hieß es auch für uns von den tieflaufenden Crankbaits und Senko`s auf Topwater und seichtlaufende Softjerk`s umzusteigen.

Unser Guide Yoan mit dem ersten Bass des Tages, ...

... jedoch ließen Peter und ich uns nicht lange bitten und legten gleich ein paar fette Barsche nach.

Am zweiten Tag konnte Peter auch seinen "Personal Best" knacken.

Bei den vorherrschenden Bedingungen stellte sich der Softjerk "Fluke" von ZOOM als echte Bank heraus.

Ein Bass folgte dem Anderen ...

und so konnten wir alleine am zweiten Tag 127 Schwarzbarsche in nur sechs Stunden erfolgreich landen.

Am dritten und letzten Tag setzte ich im Vergleich zu Peter und Günter auf Topwater und Big-Baits um so vielleicht noch den krönenden DEKA-BASS zu erwischen.

Günter bei einem seiner erstern Schwarzbarsche.

Jedoch ließen sich die mittelprächtigen Schwarzbarsche nicht von den überdimensionalen Senko`s abschrecken und so kam es nicht nur einmal dazu, dass die Barsche so groß wie der Köder selbst waren.

Mein persönlicher Favorit unter den Ködern der Buzz-Jet von DEPS, auf welchem die Oberflächenattacken einfach Spektakulär waren.


Am letzten Tag konnte auch Günter seinen "Personal Best" knacken.

Neben der Angelei in den Everglades konnten wir auch unzählige Aligatoren beim Sonnenbad beobachten.

Einen spektakulären Drill lieferte uns ein sogennanter "Mud Fish".
Eine Fischart die bei den einheimischen Anglern nicht gerade beliebt war, wodurch ihn unser Guide sofort niederknübelte und den Aligatoren zum Fraß vorwarf.

Meine "Save Phace" Maske, ein unerlässliches Gimmick bei dem eiskalten Fahrtwind.


Dieser übermütige Bass pfefferte sich meinen Casacabel DC-400 von DEPS voll rein.

Alles in allem können Peter und ich auf einen verdammt erfolgreichen Start in die diesjährige Angelsaison zurückschauen. Wir konnten 237 Schwarzbarsche in nur drei Tagen erfolgreich landen. Eine Stückzahl die so mancher in Europa über ein ganzes Jahr nicht einmal fängt. Das Einzige was uns offen blieb, war der sogenannte DEKA-BASS. Jedoch ist eines gewiss: "Floridas Everglades haben mich bestimmt nicht zum letzten mal gesehen!"
Tight lines!
13.01.2010 Christoph