Schwarzbarschfischen in Floridas Everglades

Der Winter hat Österreich wie alle Jahre mit seiner eisigen Kälte erreicht, was leider zur Folge hat, dass die meisten Gewässer mit einer dicken Eisschicht bedeckt sind und uns Angler in eine ungewollte Winterpause schickt. So nutzten Peter und ich die Feiertage um ins warme Florida zu flüchten und unserem Hobby nachzukommen. Doch leider blieb das normalerweise so warme Florida auch nicht von dem Wetter Tief "Daisy" verschont und so hatte es statt der gewohnten 28°C nur mehr 10 bis 15°C. Dies warf Peters und meinen Plan um, uns ein Offshore-Boot zu mieten und auf Sailfish zu fischen, da diese bedingt durch das kalte Tief nicht in die Nähe der Küste zogen. Aber wir hatten zum Glück noch einen Plan B, der hieß:
"Largemouth Bass fishing in the Everglades!"

So buchte ich uns einen dreitägigen Angeltrip bei Capt. Steve McDonald, welcher durch seine langjährige Erfahrung bei den BASS MASTERS zu den besten Guides der Region zählte.

Wir starten unseren Trip mit Steve bereits um 6.30 Uhr, da die Barsche zur Zeit des Sonnenaufgangs am aktivsten waren. 

Steve beim slippen unseres Bootes ...

... ein Bass Boat wie ich es zuhause schon gern hätte ...

... ausgestattet mit der neuesten Echolot- und GPS-Technologie, sowie einem leistungsstarken Driftmotor und dem Wichtigsten, einem 225 PS starken EVINRUDE Aussenborder ;-)

Das zu befischende Umfeld sah so aus, dass Peter und ich in den Kanälen der Everglades angelten. Diese waren großteils von einen kilometerlangen Schilfgürtel umzogen. Wobei sich unmittelbar vor Schilf ein endloser Teppich aus Schlingpflanzen erstreckte, in welchem sich die Schwarzbarsche aufhielten.

So bestückten Peter und ich unsere Ruten mit Senko`s geführt am 1 Gramm schweren Pendulum Jig, welchen wir unmittelbar auf die Schlingpflanzen absinken ließen und immer wieder kurz aufzupften.

Bereits nach wenigen Würfen konnten wir die ersten Schwarzbarsche erfolgreich landen.

Dieser 7 inch große Senko verschwindet ohne weiters im Schlund des Barsches.

Locations wie diese stellten sich als wahre Hot-Spots heraus, wir konnten alleine von einen Stegpfeiler bis zu fünf Fische wegziehen.

Einer der unzähligen prächtigen Black Bass, welche wir bei diesem Trip landen konnten.

Auch hier wird Catch & Release groß geschrieben.

Die Schwarzbarsche aus den Everglades suchten im Vergleich zu ihren Artgenossen aus anderen Regionen den Kampf in der Tiefe, welche unser Tackle wie die Ashura 190L von ILLEX an ihre Grenzen trieb.

Neben den zahlreichen Fängen mussten Peter und ich auch immer wieder etliche Aussteiger im Drill verzeichnen, da die Barsche unmittelbar nach dem Biss in Gras abtauchten und sich dort aushakten.

Ein schöner Bass mit 47 cm.

225 PS in Aktion!

Seerosenfelder wie ich sie bis dato nur von meiner Playstation und dem dazugehörigen Spiel "Bass Strike" kannte.
Hier konnten wir den ein oder anderen Bass mithilfe eines Flipping Frog zum Anbiss überreden.

Als die Bisse auf Softbaits gegen Nachmittag hin nachließen, versuchte ich mein Glück mit Crankbaits.

Hierbei stellte sich der Bait X von MEGABASS als richtiger Killer heraus.
Was hierbei auch zu beobachten war, dass die Barsche im Vergleich zu den Softbaits den Köder viel brutaler und härter attackierten.

Auch der Beifang ließ hierbei nicht lange auf sich warten.

Peter und ich mit unserem Guide Capt. Steve McDonald.

Leider konnten wir mit Steve nur den ersten Tag unserer dreitägigen Everglades-Tour verbringen, da er am darauffolgenden Tag ein Tunier zu angeln hatte. Jedoch konnten Peter und ich einen verdammt erfolgreichen Start mit 57 Schwarzbarschen hinlegen, wobei wir noch etliche Aussteiger im Drill hatten ... Thanks Steve!!

Hier gehts weiter zu Tag Zwei und Drei:

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