Endlich war es soweit, der Tag X ist gekommen und es hieß für mich und mein Team
sich auf nach Spanien zu machen. Es stand uns ein harter Wettkampf gegen die besten
Schwarzbarsch-Angler der Welt bevor und uns sollten noch einige andere Hindernisse
erwarten.
In Caspe angekommen verbrachten wir den ersten Tag mit einer Stadterkundung und
ein paar süffigen Bierchen. Am Abend erwartete uns die offizielle Regestrierung ,
verbunden mit der Eröffnungszeremonie.
Mittwoch: Das Training und somit die erste Bekannschaft mit dem Rio de Ebro
konnte beginnen. Jedoch erfolgte zuvor die Zulosung der Boote, wobei Albrecht
und ich mit unseren Driver Jèsus echt Glück hatten. Die Boote waren nun zugeteilt
und es hieß Hebel nach vorne und Köder ins Wasser.
Der Trainingstag ließ uns schon erahnen was viele zuvor vermutet hatten, der Caspe
war bedingt durch die starken Regenfälle 2m über dem normalen Hochwasserstand
und dementsprechend frustriert waren auch die Barsche.
Donnerstag bis Samstag: Trotz des enttäuschenden Trainings ließen wir uns nicht
entmutigen und starteten mit vollem Elan in die Meisterschaft. Jedoch hatten die
Barsche weit anderes im Kopf als zu beißen und so mussten wir uns mit etlichen
Zandern sowie köderraubenden Welsen zufrieden geben.
Resümee: Den Wettkampf an sich konnte man eher als Glücksspiel bezeichnen,
da zwei drittel der Boote leer ausgingen. Wirft man jedoch ein Auge auf die
Organisation und den sympatischen Umgang zwischen den verschiedenen
Nationen war diese Weltmeisterschaft im Schwarzbarsch-Angeln wohl einzigartig.
Wir hatten die Möglichkeit neue Kontakte und Freundschaften mit etlichen Anglern
aus aller Welt zu schließen.
Und eines ist sicher der Caspe hat uns nicht das letzte mal gesehen.
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