Die ersten beide Tage unseres Italienausflugs waren so gut wie vorbei und wir konnten bereits am ersten Tag über zwanzig Black Bass erfolgreich landen. Jedoch fehlte Albrecht und mir noch das kapitale Finale ...
Dieser Bass durchbrach mit einem gewaltigen Sprung die Wasseroberfläche, als er Albrechts Buzz-Bait attackierte.
Nach unbefischbaren Metern durch dichteste zugewachsene Uferzonen kamen wir auf eine offene Stelle, die rein durch versunkenes Unterholz geprägt war. Eine Struktur, die nach "Bass" schrie. Ich skippte meinen Köder in das im Hintergrund ersichtliche Unterholz und noch in der Absinkphase attackierte dieser Monster-Bass mein Softbait. Ich setzte einen brachialen Anschlag in Japan-Manier und preschte den Barsch über diverses Gehölz, was meine 0.12 Geflochtene wundersamerweise unbeschadet wegsteckte. Nach ein paar riskanten Sprüngen am Boot konnte ich den Bass dann erfolgreich landen.
In diesen Schlund passt schon einiges hinein.
Am letzen Tag trafen wir auf einige weitere Bass Boats, welche für das anstehende "Brenta Bass Tournament" trainierten.
Der letzte Schwarzbarsch unseres Italien-Trips wurde Albrechts größter Padua-Bass. Er skippte seinen Deps Basirisky unter eine über das Wasser hängende Baumreihe und bevor der Köder noch zum Stillstand kam lutschte dieser gewaltige 50er Bass das Froschimitat von der Wasseroberfläche. Nach einem kurzen und harten Drill konnte Albrecht den Barsch problemlos landen.
Trotz der vielen Fänge achteten wir stets darauf, dass wir die gefangenen Schwarzbarsche nach einem kurzem Foto-Shooting sofort wieder ins kühle Nass zurücksetzten.
Am Sonntag nachmittag traten wir dann die Rückreise an. Obwohl durch die starken Regenfälle aus den letzten Wochen das Wasser stellenweise extrem angetrübt war, konnten Albrecht und ich auf ein erfolgreiches Wochenende zurück schauen. Wir hatten unzählige Bisse und die meisten konnten wir auch davon verwerten. Zuguterletzt konnte noch ein jeder von uns einen kapitalen Bass zum Foto bitten und beide Schwarzbarsche attackierten unsere Köder wie wir es bis dato nur aus japanischen Videos kannten.
Aber eines ist gewiss - der Brenta River hat mich nicht zuletzt gesehen, denn ich habe noch eine Rechnung mit einem 50up Bass offen ;-)
16.08.2009 Christoph