Mit dem ersten Mai startete für mich auf der Alten Donau die diesjährige Raubfischsaison, jedoch verblieb der Monat Mai mit mageren Erfolg. Ich überlistete legentlich unzählige Mini-Hechte und den ein oder anderen mittelprächtigen Flussbarsch. Frustriert von den eher erfolglosen Kurztrips zur Alten Donau konzentrierte ich mich mehr auf die Karpfen-Events, wie in meinen letzten Berichten ersichtlich.
Als mit Ende Mai die Laichzeit der Weißfische vorbei war startete ich erneut mit vollem Elan durch - und mit Erfolg!
Erster Mai:
Ich forstete mit kleinen Crankbaits wie zum Beispiel den "Griffon MR" von MEGABASS diverse Steganlagen ab, auf der Suche nach dem ein oder anderen kapitalen Flussbarsch. Jedoch brachte diese Variante nur unzählige Mini-Hechte.
Selbst vor Köder wie den "Arnaud 100" machten die Salzstangerl-Hechte keinen halt.
Hin und wieder konnte ich einen 60-er Hecht auf Drop-Shot überlisten, jedoch die kapitalen Hechte blieben aus.
Diesen netten 70-er Hecht konnte ich Mitte Mai auf einen flach laufenden Jerkbait überlisten, aber wo blieben die Barsche ....
die blubberten lieber vor sich hin und zeigten meinen Ködern die kalte Schulter.
Mein Kumpel Günter stellte bis dato nur den dicken Muffmolchen auf der Alten Donau nach, aber ab heuer begleitet er mich auf meinen Barschtrips. Jedoch blieben für uns im Mai die dicken Flussbarsche aus.
Auch die Angelei mit Jigs zwischen den Steganlagen blieb in punkto kapitale Flussbarsche erfolglos.
Diese nette Hechtdame konnte ich am Drop-Shot System überlisten, im Drill ging sie ganz schön ab.
Wie man sieht war sie auch Ende Mai noch voller Laich.
Die kalten Wassertemperaturen und die daraus folgende verspätete Laichzeit der Hechte, war bestimmt auch ein Grund warum die kapitelen Fische erst mit Ende dieses Monats zum Beißen begannen.
Günter versuchte sein Glück mit größeren Ködern wie den Mikey Slim, aber auch davor machten die kleinen Hechte keinen halt.
Die kleinen Scheißer zogen sich die Drillinge unserer Köder rein wie die Großen.
Mit Ende Mai war die Laichzeit der Weißfische endlich vorbei und so zeigten sich allmählich auch die kapitalen Räuber der Alten Donau. Diesen fetten 98 Zentimeter Hecht konnte ich Anfang Juni überlisten. Leider viel mein Eigenportrait eher miserabel aus, da der Kerl nicht sehr fotogen war und auch nach dem Drill im Boot wie wild um sich schlug.
Endlich der erste 40+ Flussbarsch dieses Jahres.
Er lieferte mir einen genialen Kampf zwischen Booten, aber dank meiner DEPSEdge Master konnte ich ihn zwischen den Hindernissen problemlos durchmanövrieren.
Ein schöner 70-er zwischen den Seerosen, den ich trotz Weed-Guard auf einen kleinen Jig aussen Haken konnte.
Ein weiterer Juni - Barsch auf KEITECH Little Spider !
Bei meinem letzten Kurztrip ergatterte ich ein paar 20-er Flussbarsche und während ich das Boot anlegte, fing meine Freundin diesen netten 30-er zwischen den Stegen.
Rückblickend kann man sagen, dass der Monat Mai in punkto kapitaler Räuber eher zäh verlaufen ist, was wahrscheinlich an der verspäteten Laichzeit der Weißfische und den ständig schwankenden Temperaturen lag. Wohingegen mit Anfang Juni einige kapitale Fänge herausschauten. Ich halte Euch am laufenden .... mfg Christoph.
12.06.2008
Christoph.